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Jul 18 2016

Mercedes AMG GT3 wird zum Serienfahrzeug

Noch nie war so viel Motorsporttechnologie in einem Serienfahrzeug von Mercedes, wie im AMG GT R. Das neue Topmodell orientiert sich nicht nur optisch an der Rennstrecken-Variante AMG GT3, sondern auch an den technischen Details.

Der Mercedes AMG GT R ist so etwas wie ein Vorbild seiner Klasse. Das Modell soll es von 0 auf 100 km/h in 3,6 Sekunden schaffen, insgesamt soll er es auf 318 km/h bringen - doch nicht nur dort haben die Ingenieure weitere Steigerungen herausgeholt. Der 4-Liter-V8-Biturbo bringt es im AMG GT R auf 585 PS. Das maximale Drehmoment von 700 Nm liegt im neuen Modell zwischen 1900 und 5500 Umdrehungen die Minute an.

Verbeugung vor dem Klassiker 300 SL

Auch an der Aerodynamik wurde Seitens Mercedes gefeilt. Nach einer Materialänderung sind jetzt die Kotflügel vorne ebenso wie das Dach aus Carbon. Ein Frontsplitter soll an der Vorderachse den Auftrieb reduzieren, optisch wird mit den 15 verchromten Streben auf den Panamericana-Kühlergrill angespielt, die der bekannte 1952er Mercedes 300 SL hatte.

Die auffälligste Änderung am Heck dürfte die zentrale Endrohrblende des Titanauspuffs mit zugehörigem Luftauslass sein. Darüber befindet sich ein starrer Heckflügel, der sich mechanisch einstellen lässt. Laut Hersteller soll auch diese Änderung für eine bessere Aerodynamik sorgen, indem sie den Bodenkontakt bei Höchstgeschwindigkeit um 155 Kilogramm im Vergleich zum Vorgängermodell erhöhen.

Vorzubestellen ab November 2016

Ein besonderes Extra hält Mercedes aber in Sachen Lackierung bereit, denn das neue Modell gibt es in der Mattlackierung „Green Hell Mango“. Freunde des Motorsports erkennen natürlich sofort die Anspielung auf den Nürburgring, wenn sie „Green Hell“ hören.

Bis man hinterm Steuer eines eigenen AMG GT R sitzt, wird es allerdings noch ein wenig dauern. Die Auslieferung der ersten Fahrzeuge ist für den März 2017 geplant, Vorbestellbar ist das Modell ab Ende November diesen Jahres.